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obwohl hier die paddler – sehr zum missfallen von wolle – normal um punkt sieben zu ihren ausfahrten aufbrechen, konnte die geplante kajakwoche erst 2 tage später als vereinbart gestartet werden. nicht nur der versäumte flug des organisators, sondern auch das ziehen des anhängers durch ein zu kleines auto, verzögerte den beginn. auch wurde die ursprüngliche flussbefahrung in cairns – wegen eines angeblich zu niederen wasserstandes – abgesagt, nur leider nicht an alle teilnehmer bekanntgegeben. aber wolle ließ die ersten 2 tage nicht ungenützt verstreichen und befuhr mit 2 einheimischen den „unbefahrbaren“ fluss in cairns. zitat: „man muss es halt auch können, nicht nur gerne tun“ :))

wolle_kayak

nach diesen organisatorischen anfangsschwierigkeiten, wurde dann doch noch 4 tage am tully river kajak gefahren, mit allem, was in den tropen so dazugehört: warmes wasser, schlangen, ulyssesse usw. …

… und den schweren anhänger hat unser unschlagbare ford falcon ganz locker im standgas zurückgezogen

um die reiseroute, die wir unseren besuchern ständig empfehlen, auf ihren erlebnisgehalt zu überprüfen, sind wir vor einer woche nach cairns aufgebrochen. wir konnten uns dafür natürlich die idealste reisezeit aussuchen, und so war „whale watching“ in hervey bay unser erstes ziel. obwohl wir schon einige wale mit fernglas von der küste aus beobachten konnten, war es doch ein unvergleichbares erlebnis, diese giganten aus nächster nähe zu sehen. nach klatschen und rufen haben sich 3 buckelwale entschlossen, sich uns genauer zu betrachten, und – nachdem sie uns als würdig empfunden haben – ihr ganzes programm abzuspulen: springen, winken, unterm boot durchtauchen, …

wal

unser nächster halt war in airlie beach. von dort aus machten wir segelnd 3 tage lang die „whitsunday islands“ unsicher – besonders wenn wolle den skipper ablöste.

skippers-wolle

der wind und die wellen waren die ganze zeit super (25 bis 30 knots für die insider). doch was gut fürs segeln war, hat sich trotz schützender bucht beim schlafen als sehr nachteilig herausgestellt. aber die schnorchelausflüge haben uns für die schlaflosen nächte entschädigt – nemo lässt grüßen! :)

michi

nach kurzen stopps im eungella nationalpark (wo wir wiedermal mit den schnabeltieren aufgestanden sind), in townsville und in mission beach, flog ich am sonntag von cairns zurück nach brisbane, um am montag wieder pünktlich in der schule zu erscheinen. Wolle gönnt sich noch ein wöchlein und versucht – hoffentlich erfolgreich – seine am montag eintrudelnde kajaktruppe von den vorteilen eines nachmittäglichen starts zu überzeugen.

whitehaven-beach

fe

wie die meisten vereine in australien, versuchen auch die rettungsschwimmer geld von der bevölkerung einzutreiben und zu diesem zweck findet jedes jahr das „duck race“ statt. für einen bestimmten betrag kann man eine kleine, gelbe gummiente „adoptieren“, die dann in einem waghalsigen rennen mit 5000 anderen am brisbane river um den sieg kämpft. unsere ente war leider nicht gerade die schnellste, dafür haben wir uns eine große zum fotoshooting geschnappt.

duck

heute, am 1. september beginnt laut kalender der frühling in australien. zu diesem anlass hat in meiner schule ein „afternoon tea“ stattgefunden – auch um den morgigen „teacher aide day“ zu feiern. laut einladung sollte jeder geblümelte kleidung tragen und seine lieblings china teetasse mitbringen. mit blümchenbluse konnte ich leider nicht dienen, aber zum glück bin ich im besitz einer wundervoll kitschigen innsbruck tasse und wer hätte gedacht, dass ich für diese noch mal verwendung und dazu noch soviel bewunderung finde?

am wochenende waren wir im goldcoast hinterland mit ein paar leuten campen, um den geburtstag von darryl und silke zu feiern. da wir fast unser gesamtes gästezimmer im auto platz haben, sitzen wir schon lange gemütlich ums feuer, während die anderen noch zelt aufbauen :)

… und wir haben das erste mal schnabeltiere in freier wildbahn gesehen. sorry kle.

 

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